Eidgenössisches Feldschiessen


Beschreibung

Am Eidgenössischen Feldschiessen treffen sich alljährlich Schützinnen und Schützen aus dem In- und Ausland zu einem Grossanlass, der jeweils gleichzeitig an zahlreichen Orten in der Schweiz stattfindet. Während eines ganzen Wochenendes messen sich erfahrene Routiniers und talentierte Anfänger in ihrer Geschicklichkeit und Präzision. Sie nehmen die 300, 50 oder 25 Meter entfernten Zielscheiben ins Visier, von denen die einen für die Gewehrschützen, die anderen, näher stehenden, für die Pistolenschützen positioniert sind. Es werden immer 18 Schüsse in Serie abgegeben. 

Mit mehr als 130'000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern 2012 ist das Eidgenössische Feldschiessen die grösste Sportveranstaltung der Schweiz und sogar das grösste organisierte Schützenfest der Welt. Aus einer vorerst rein militärischen Angelegenheit, entstanden in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts zur Stärkung der Schweizer Armee und der Bundesübungen, entwickelte sich das Eidgenössische Feldschiessen zu einer sportlichen Freizeitbeschäftigung, die schweizerischer gar nicht sein könnte und bei der die älteren Jahrgänge den jüngeren stets die friedliche Handhabung einer Feuerwaffe beibringen. Seit der Bundesrat 1996 die obligatorische Mitgliedschaft der Wehrpflichtigen in einem Schützenverein aufgehoben hat, ist die Zahl der Mitglieder des Schweizer Schiesssportverbands allerdings laufend gesunken.

Bildergalerie

  • Typisch Feldschiessen: Routinier betreut Nachwuchsschützen.© SIS (Marcel Brumann)
  • Der Schütze geht mit dem Warner gleich selbst zur Scheibe , um seine Treffer zu mustern. © SIS
  • Mit stolzen 87 Jahren hat der Pistolenschütze Otto Brunschwiler aus Rickenbach TG beim Eidgenössischen Feldschiessen zum 70. Mal eine Kranzauszeichnung gewonnen. © SIS (Friedrich Kugler)
  • Feldschiessen vor wunderschöner Kulisse am Belpberg © SIS (Cornelia Lüthi)
  • Mit Schiessbrille hat man immer den richtigen Durchblick. © SIS (Roger Müller)
  • Feldschiessen im Griff © SIS (Marzio Giussani)
  • Im Kanton Freiburg wird für das Feldschiessen seit eh und je in jedem Bezirk ein Feldstand aufgestellt. Hier in Ried (Seebezirk) © SIS (Emil Aeby)
  • In der Innerschweiz gehört der Feldgottesdienst mit Vereinsfahnen immer noch zum Feldschiessen. © SIS (Franz Odermatt)
  • 1. Kranz aus dem Jahr 1935. © Schweizer Schützenmuseum Bern (Cornelia Weber)
  • 2. Goldene Feldmeisterschaftsmedaille 1944 (300m Gewehr) und 1948 (50m Pistole). © Schweizer Schützenmuseum Bern (Cornelia Weber)
  • Neue, heutige Serie der 1.-3. Feldmeisterschaftsmedaillen (Bronze, Silber, Gold), 1974 eingeführt. © Schweizer Schützenmuseum Bern (Cornelia Weber)
  • Ausschnitt vom Davis-Pokal. © Schweizer Schützenmuseum Bern (Cornelia Weber)
  • Typisch Feldschiessen: Routinier betreut Nachwuchsschützen.© SIS (Marcel Brumann)
  • Der Schütze geht mit dem Warner gleich selbst zur Scheibe , um seine Treffer zu mustern. © SIS
  • Mit stolzen 87 Jahren hat der Pistolenschütze Otto Brunschwiler aus Rickenbach TG beim Eidgenössischen Feldschiessen zum 70. Mal eine Kranzauszeichnung gewonnen. © SIS (Friedrich Kugler)
  • Feldschiessen vor wunderschöner Kulisse am Belpberg © SIS (Cornelia Lüthi)
  • Mit Schiessbrille hat man immer den richtigen Durchblick. © SIS (Roger Müller)
  • Feldschiessen im Griff © SIS (Marzio Giussani)
  • Im Kanton Freiburg wird für das Feldschiessen seit eh und je in jedem Bezirk ein Feldstand aufgestellt. Hier in Ried (Seebezirk) © SIS (Emil Aeby)
  • In der Innerschweiz gehört der Feldgottesdienst mit Vereinsfahnen immer noch zum Feldschiessen. © SIS (Franz Odermatt)
  • 1. Kranz aus dem Jahr 1935. © Schweizer Schützenmuseum Bern (Cornelia Weber)
  • 2. Goldene Feldmeisterschaftsmedaille 1944 (300m Gewehr) und 1948 (50m Pistole). © Schweizer Schützenmuseum Bern (Cornelia Weber)
  • Neue, heutige Serie der 1.-3. Feldmeisterschaftsmedaillen (Bronze, Silber, Gold), 1974 eingeführt. © Schweizer Schützenmuseum Bern (Cornelia Weber)
  • Ausschnitt vom Davis-Pokal. © Schweizer Schützenmuseum Bern (Cornelia Weber)

Referenzen und Dossier

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